Transparenz

So prüfen wir — jede Annonce, jede Zuschrift.

Vertrauen entsteht nicht durch Versprechen, sondern durch einen Prozess, den man nachlesen kann. Das hier ist unserer.

1. Jede Annonce wird von einem Menschen gelesen

Bevor eine Kontaktanzeige bei Tradition erscheint, liest sie ein Mensch — vollständig, nicht per Stichprobe und nicht per Algorithmus. Wir prüfen, ob die Anzeige echt wirkt, ob sie unseren Community-Richtlinien entspricht und ob sie eine ernsthafte private Suche beschreibt. Erst dann wird sie veröffentlicht. Deshalb erscheinen Annoncen bei uns nicht in Sekunden, sondern in Stunden — das ist Absicht.

2. Jede Zuschrift wird geprüft, bevor sie ankommt

Auch Antworten auf Annoncen gehen nicht ungefiltert durch: Ein Mensch prüft jede Zuschrift, bevor sie per E-Mail an die inserierende Person weitergeleitet wird. Beleidigungen, Spam, offensichtliche Betrugsmuster und sexuell aufdringliche Nachrichten erreichen die Inserenten nicht. Wer eine Annonce bei uns aufgibt, bekommt Post, die das Lesen wert ist.

3. Keine Fake-Profile. Keine bezahlten Schreiber.

In der Branche gab es Portale, die Zuschriften von bezahlten Mitarbeitern schreiben ließen — Gerichte haben das als irreführend eingestuft. Bei Tradition gilt: Niemand, der bei uns beschäftigt oder beauftragt ist, verfasst Annoncen oder Zuschriften. Jede Nachricht, die dich erreicht, stammt von einer echten Person, die dir schreiben wollte. Das steht so auch verbindlich in unseren AGB.

Volle Transparenz zum Start: Solange Tradition neu ist, zeigen wir einige als „Beispiel" gekennzeichnete Muster-Annoncen unserer Redaktion. Sie zeigen, wie eine gute Annonce aussieht — die Personen dahinter gibt es nicht, deshalb lassen sie sich bewusst nicht beantworten, und sie verschwinden, sobald echte Annoncen ihren Platz einnehmen.

4. Abgelehnt wird nur mit Begründung

Wenn wir eine Annonce oder Zuschrift nicht veröffentlichen bzw. nicht weiterleiten, bekommt die betroffene Person eine E-Mail mit dem konkreten Grund — und kann formlos widersprechen. Auch den Widerspruch prüft ein Mensch. Niemand bleibt bei uns im Ungewissen, warum etwas nicht erschienen ist.

5. Diskretion ist eingebaut, nicht optional

Jede Annonce erscheint unter einer Chiffre statt eines Klarnamens. Die E-Mail-Adresse der Inserenten wird niemals veröffentlicht und niemals an Antwortende herausgegeben. Fotos sind freiwillig — und wer möchte, zeigt sein Foto öffentlich nur unscharf: Die Unschärfe wird auf unserem Server erzeugt, das Original wird zu keinem Zeitpunkt öffentlich ausgeliefert.

6. Was wir nicht prüfen — und was das für dich heißt

Ehrlichkeit gehört zur Transparenz: Wir prüfen Inhalte, aber keine Ausweise. Eine Identitätsprüfung nehmen wir nicht vor — das behauptet auch kaum ein Anbieter wahrheitsgemäß. Deshalb gilt beim Kennenlernen das, was immer gilt: erstes Treffen an einem öffentlichen Ort, eigene Anreise, eine Vertrauensperson weiß Bescheid. Und: Tradition fragt dich nie nach Geld oder Passwörtern — wer das in einer Nachricht tut, ist ein Fall für den Melden-Knopf.

Etwas gesehen, das hier nicht hingehört?

Eine E-Mail an [email protected] mit der Chiffre genügt. Wir reagieren in der Regel innerhalb von 24 Stunden und begründen, was wir entschieden haben.

Geprüft ist besser als gewischt.

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